Archiv für Juli 2009
USA Reise 2009
02. Jul
Am Flughafen in Nürnberg angekommen hatten wir noch 2 Stunden Zeit. Die Zeit verbrachten wir unter anderem beim Zoll und mit Ängsten, ob unser Gepäck auch wirklich ankommen
wird. Desweiteren haben wir uns noch über die Statistiken von Flugunglücken unterhalten. Nachdem Check-Inn durften wir dann auf das Flugzeug warten, dass 30 Minuten Verspätung hatte. Unsere Ängste haben sich nicht bestätigt, denn die Fokker 70 war gar nicht so alt und ramponiert wie wir dachten. Als dann alle 80 Passagiere eingestiegen waren, ging es schon los. Schnell auf Flughöhe gestiegen, 15 min Flugzeit dort und schon ging es in den Landeanflug auf Amsterdam über. Dort gelandet ging es auf die Reise durch den Amsterdamer Flughafen. Nach 20min, 2 Äpfeln und Sandwiches hatten wir dann das richtige Gate erreicht, doch leider hatte das Flugzeug wieder Verspätung und so warteten wir nochmals 30min auf das Flugzeug. Dann endlich ging es los Richtung USA. Der Flug verlief abgesehen von einigen Turbulenzen problemlos, und so landeten wir auf in JFK. Begleitet von vielen Kameras bahnten wir unseren Weg zur Passkontrolle. Doch da gab es schon die nächste Überraschung. Vor uns waren 1000 andere Leute die in die USA einreisen wollten. Hinzukam dass unter den Menschen noch einige Leute waren, die dem Bilde eines Terroristen nicht gerade unähnlich sahen und so dauerte es trotz der 18 Passkontrollbeamten ungefähr 1,5 Stunden bis wir endlich in den USA waren. So packten wir schnell unsere Koffer und verließen den Flughafen. Doch keine 2 Meter aus dem Flughafen draußen, wurden wir von 2 Leuten angeredet. Diese redeten so schnell, dass wir gar nicht wussten was sie wollen. Nach 5min sind wir dann drauf gekommen, dass sie uns vom Flughafen in die Innenstadt bringen wollten. Nach einigem hin und her, stiegen wir dann in den Minivan und fuhren nach New York City. Fahren nach Regeln konnte man das ganze zwar nicht nennen, denn dort fuhr jeder wie er wollte, aber wir kamen sicher an unserer Automietstation an. Auf dem Weg dahin fuhren wir an Queens vorbei, wo das King of Queens Herz aufblühte. Durch Queens durch, über einige Brücken drüber und durch Manhattan. Bei der Vermietungsfirma angekommen wurden wir erstmal drüber aufgeklärt, dass wir 4 Stunden zu spät sind. Zum Glück bekamen wir trotzdem unser Auto. Nun brauchten wir erstmal 15min um uns mit Automatik und den Tücken eines Toyotas vertraut zu machen. Jens ging ans Steuer und fuhr auf die Straßen von Manhattan. Da unser Navi nach jeden 5 Metern die Route neu berechnete waren wir auf uns allein gestellt. So kamen wieder die guten alten Karten zum Einsatz. Nach 1,5 Stunden waren wir dann endlich aus Manhattan draußen und fuhren auf einem Highway. In der Zwischenzeit mussten wir uns einige Hubereien anhören und langgezogenes „Fuuuuuuckkkk youuuu“ anhören, da der Jens sich mit einer einheimischen Autofahrerin um den Fahrstreifen gestritten hatte. Da alle Hunger hatten und wir in den USA waren, führte uns die Straße zum McDonald nach Harlem, wo wir dann eine gute halbe Stunde verbrachten und uns Gedanken gemacht haben, warum es in den McDonalds kein Wasser als Getränk gab. Nun gut so fuhren wir dann 6 Stunden nach Boston. Fasziniert von den amerikanischen Sitten und der Infrastruktur (Mindestens 3 spurige Autobahnen), angekotzt von den Geschwindigkeitsbegrenzungen (auf den Highways fast immer nur 110km/h), an die sich aber keiner hielt, kamen wir dann nachts um Halb 1 in Boston in unserem Hotel an. Schnell noch Zähne geputzt, und ab ins Bett, bis morgens der Wecker um halb 10 klingelte. Jetzt war die Frage, wo wir was zum Frühstück herbekamen. Also machten wir uns auf dem Weg in die Innenstadt. Dort fanden wir dann einen kleinen Markt, der Donuts und Cookies verkaufte. Nach dem ersten Bissen, bekam jeder einen Zuckerschock, aber wir hatten Hunger. Nach dem Frühstücken machten wir uns auf den Weg zum Startpunkt des „Freedom Trails“. Den hatten wir dann nach einigem Fragen auch erreicht und machten uns auf dem Weg durch die Stadt. Wir schauten uns Kirchen, Parks und Häuser an. Schon war es Mittagszeit und wir hatten wieder mal Hunger. Nach einigen Preisvergleichen gingen wir dann in die Fressmeile. Auf 500m Meter reihten sich an die 50 Essensstände. Nach dem Essen gingen wir weiter Richtung Endpunkt unseres Tagesausflugs, dem Obelisken auf dem BunkerHillMonument. Jetzt mussten wir 296 Stufen nach oben. 5 Minuten später kamen wir alle völlig außer Atem oben ab. Der Aufstieg hatte sich gelohnt, denn der Ausblick war sehr empfehlenswert. Wieder unten angekommen, waren sich dann alle einig, dass wir den Heimweg mit der U-Bahn zurücklegen. Etwas ratlos standen wir dann vor dem Ticketschalter, aber das bemerkten die Mitarbeiter und eine freundliche Mitarbeiterin erklärte uns dann alles. Daheim angekommen, fassten wir den Entschluss einkaufen zu gehen. Die Wegbeschreibung zum nächsten Supermarkt, welche uns der Mensch an der Rezeption gegeben hatte, funktionierte leider gar nicht uns somit fragten wir einen Kanalarbeiter. Der war lustig drauf und erklärte uns dann wie wir fahren mussten. 10 Minuten später waren wir dann dort. Doch wir mussten feststellen, dass es nicht nur ein Supermarkt war, sondern 10 weitere Geschäfte. Nach 10 Minuten Irrfahrt auf dem Parkplatz hatten wir dann das richtige Geschäft gefunden. Die Erlebnisse im Supermarkt waren eine Sache für sich. Überall waren Sonderangebote. Kaufe 1 Packung und du bekommst eine geschenkt. Kauf 3 Packungen und es ist billiger als 2. Kaufe 66 Dosen Getränke für nur 11 Dollar. Nach 2 Stunden und einigen Nachfragen waren wir dann an der Kasse. Dort wollten wir eine Stammkundenkarte beantragen, denn nur so bekommt man die ganzen Rabatte. Der Verkäuferin viel auf, dass wir nicht aus den USA sind, nahm das allerdings mit Humor und wir bekamen doch die Rabatte. Auf dem Weg zum Hotel, bemerkten wir noch ein Basketballspiel, welches wir noch besuchten. Allerdings trafen die Jungs den Ball nicht so oft, weshalb uns das Ganze nach 30 Minuten zu langweilig wurde und wir nach Hause fuhren. Dort aßen wir dann zu Abend, versuchten uns ins lokale WLan-Netz zu hacken, was aber nur teilweise gelang. Somit sind wir dann alle schlafen gegangen. Am nächsten Tag checkten wir früh aus dem Hotel aus und begaben uns auf dem Weg zur den Niagara Fällen. Nach 2 Stunden Fahrt mussten wir dann tanken. Nach 10 Minuten und unzähligen Versuchen Sprit aus der Zapfsäule zu bekommen fragten wir eine andere Autofahrerin, die uns aber auch nicht helfen konnte. Somit gingen wir in die Tankstelle hinein. Nach kurzen Verständigungsschwierigkeiten gelang es uns dann doch Sprit zu bekommen. Noch ein kurzer Besuch im McDonald um einen Kaffee zu trinken und wir befanden uns wieder auf dem Highway Richtung Buffalo. Nachdem wir uns entschieden hatten, nicht in Buffalo sondern in der Stadt Niagara Falls zu übernachten, suchten wir ein günstiges Angebot. Nach kurzem hin und her haben wir uns für ein Motel entschieden, welches direkt an der Straße liegt. In der „Lobby“ angekommen, hatten wir kurze

