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IPv4-Adresspool (fast) ausgeschöpft

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Wir schreiben das Jahr 1981. IPv4 wurde im RFC 791 definiert. Wow, es gibt 4.294.967.296 eindeutige Adressen. Es hat sich niemals Jemand vorstellen können, dass dieser “Pool” mal ausgeschöpft wird und kein Platz mehr da ist, wenn wir alle dort baden. Doch jetzt im Jahr 2011 stehen wir vor einem Problem: (fast) keine Adressen mehr. Am 1. Februar 2011 wurden die letzten fünf IPv4-Adressblöcke vergeben. Sie beinhalten rund 16,7 Millionen Adressen. Abhängig von der Verbrauchsrate werden die letzten Adressen noch etwa ein halbes Jahr an Provider und Unternehmen vergeben – höchste Zeit um auf IPv6 umzusteigen.

IPv6 hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger einen Adressraum von 2128 (≈ 340 Sextillionen). Dies ist eine Vergrößerung um den Faktor 296. Aktuell ist es nur für Provider von Internet-Zugängen und Servern wichtig auf IPv6-fähige Router umzustellen, da aufgrund des kleinen Adressraums von IPv4 bald keine Adressierung mehr möglich ist. Außerdem bietet IPv6 mehr Vorteile, wie z.B. die Vereinfachung und Verbesserung des Frames (wichtig für Router), automatische Konfiguration von IPv6-Adressen (wird schon von allen gängigen Betriebssystemen unterstützt und es wird kein DHCP-Server mehr benötigt), sowie Multicast (Frame-Übertragung zu einer bestimmten Gruppe).

Für Heimnetzwerke ist IPv6 derzeit noch uninteressant. Der einzige Vorteil ist, dass kein DHCP-Server mehr benötigt wird, da dieser Job von IPv6 übernommen wird. Wer künftig im Internet surfen will, wird aber um einen IPv6-Router nicht herumkommen.

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