Der Hobby-Blog von Jan Neubauer.
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Killing Floor Game Review

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KILLING FLOOR

Hallo liebe Leser,

heute verfasse ich meinen ersten Game-Test Es wird sich heute alles um das „kleine“ Game „Killing Floor“ drehen, welches man auch als abgespeckte Version von Left 4 Dead ansehen kann, wobei ich vorweg sagen muss, dass ich keine Vergleiche mit L4D machen werde, da ich das Game selber nie gespielt habe. Um gleich mal in die Materie einzusteigen, würde ich vorschlagen, dass sich jeder mal den Trailer anschaut und das ganze auf sich wirken lässt.

 

Wenn euch das ganze jetzt neugierig gemacht hat, dann lest weiter. Wenn ihr denkt, was ist denn für ein Scheiß, dann wechselt am besten schnell die Internetseite. Fangen wir mal von vorne an und reden mal drüber, um was es in diesen Game, welches ihr übrigens per Steam für 18 € herunterladen könnt. Das Spielprinzip ist ganz einfach. Ihr habt anfangs eine Pistole und ein Messer und müsst mit euren Verbündeten versuchen eine Welle von Zombies zu töten. Habt ihr das geschafft, kommt der Händler ins Spiel bei dem ihr euch mit neuen Waffen versorgt und dann heißt es wieder eine weitere Welle überstehen. Das geht solange, bis der Endgegner jedes Spiels kommt, der Patriarch, den es ebenfalls zu töten gilt. Aber genug des allgemeinen Geschwafels, gehen wir mal in die Materie hinein und fangen mit den verschiedenen Gegnern an. Hier ist noch zu erwähnen, dass es verschieden Typen von Gegnern gibt, welche unterschiedliche Eigenschaften haben. Auch muss man sich keine Gedanken machen, die Gegner zu finden, denn die laufen automatisch in Richtung der Spieler.

Gegner:

- Clot

- Gorefast

- Crawler

- Bloat

- Siren

- Stalker

- Scrake

- Flesh Pound

- Patriarch

 

Clot:

Hierbei dreht es sich um den einfachsten Gegner. Er ist nicht der schnellste und hat auch keine Waffen, sondern läuft nur auf dich zu und versucht dich zu schlagen. Er hat keinerlei Rüstung und ist mit einem gezielten Schuss tot. Hier kann man sehr gut Headshots trainieren. Diese Gegner tauchen in allen Runden auf, wobei in der ersten Runde fast ausschließlich dieser Gegnertyp vorkommt, in den letzteren Runden immer weniger.

 

Gorefast:

Hier haben wir den großen Bruder des Clots. Der Gorefast ist der zweithäufigste Gegner im Spiel dessen Anzahl sich in den Runden immer mehr erhöht. Er hat ein Schwert in seiner Hand, hat jedoch genauso wie der Clot keine Rüstung. Dennoch ist er schwerer zu töten als der Clot. Was in gefährlich macht ist die Tatsache, dass er ohne Vorankündigung auf dich losrennen kann, was dir beim Nachladen zum Verhängnis werden kann.

 

Crawler:

Der Crawler ist eine kriechende Kreatur, welche versucht auf dich zu springen und dir dabei Schaden zuzufügen. Waffen besitzt er keine und auch keine Rüstung, weshalb er sehr leicht zu erledigen ist, wenn man ihn trifft. Er ähnelt mit seinen Beinen einer Spinne und kommt in den Runden meist in den mittleren und späteren vor.

 

Bloat:

Nun, hier haben wir den großen dicken Metzger der Gegner, welcher ab den mittleren Wellen auftaucht. Er ist einer der langsamen Sorte, hat Rüstung und ein Metzgerbeil in der Hand. Um ihn zu töten braucht man schon mehrere Schüsse, wobei es am sinnvollsten ist, ihm erst den Kopf herunterzuschießen und sich dann auf den Rest zu konzentrieren. Was ihn unbeliebt macht, ist die Tatsache, dass er seinen Speichel auf die Spieler spuckt, welcher denen nicht nur Schaden zufügt, sondern auch das Sichtfeld erheblich einschränkt.

 

Siren:

Hier haben wir die erste der beiden weiblichen Gegner. Diese „Frau“ hat ihre Hände gefesselt, wodurch sich auch keinen körperlichen Schaden anrichten kann. Das macht sie jedoch unter den Spielern nicht beliebter, denn sie verursacht Schaden durch ihr Geschrei. Dieser Gegner läuft auf die Spieler zu und schreibt was das Zeug hält. Das richtet nicht nur Schaden an, sondern verzerrt auch das Sichtfeld, wodurch die Siren zu einer der meist gehassten Gegnern gehört. Im Spiel gibt es das „censored“ nicht. Dieser Gegnertyp kommt eher bei den letzten Wellen.

 

Stalker:

Unsere zweite weibliche Protagonistin. Die Stalkerin. Hierbei handelt es sich um eine kleinwüchsige Frau, welche die Eigenschaft hat, sich unsichtbar zu machen. Ist sie dann direkt vor, neben oder hinter dir wird sie sichtbar und haut auf dich ein wie auf einen kranken Gaul. Sie besitzt keinerlei Waffen oder Rüstung und geht darum sehr schnell down, meist schon mit 2-3 Pistolenschüssen. Sie taucht eigentlich in fast allen Wellen auf, da sie wie gesagt keine ernste Gefahr ist, vorausgesetzt man hat gute Mitspieler, die sehen was hinter einem vorgeht.

 

 

Scrake:

Bekannt aus Texas Chain Saw Massacer… so oder so ähnlich sieht er aus. Eine Schürze um und ne Kettensäge als Waffe in der Hand. Dazu hält er noch einiges aus und hat die Eigenschaft nach Beschuss auszurasten und wie wild auf einem zuzurennen, um dem Spieler die Kettensäge in den Bauch zu stecken. Der Scrake ist ein wirklich ernst zu nehmender Gegner, da er gut austeilen und einstecken kann. Aus diesem Grund taucht er auch erst in den letzteren Wellen auf.

 

Flesh Pound:

Das ist die universelle Tötungsmaschine. Mit 2 Häckselmaschinen an den Händen teilt er im Nahkampf Schaden ohne Ende aus. Einmal in seinen Klauen ist man so gut wie tot. Dazu kann er nach Beschuss ziemlich aggressiv werden und sehr schnell rennen. Hierfür hat er eine „Gemütsanzeige“ in der Körpermitte. Wird die rot wird er aggressiv, ist sie grün kann man gut vor ihm wegrennen. Zudem hat er noch massig Rüstung, was dazuführt, dass er nur in den letzteren Wellen vorkommt und man ihn am besten mit mehr Spielern erledigt. Die einzige Möglichkeit von ihm loszukommen ist die, dass ein anderer Spieler sein Aggro zieht.

 

Patriarch:

Das ist er…… der Endboss jeden Killing Floor Spiels. Waffen? Raketenwerfer und Minigun. Zielvermögen? Sehr sehr genau. Schaden? Einmal getroffen so gut wie tot. Rüstung? Wie ein Panzer. Aus diesem Grund kommen in der Runde, in der der Endboss kommt, kaum andere Gegner, damit sich die Spieler auf den Patriarchen konzentrieren können. Am besten jeder ne ordentliche Ladung Panzerfäuste drauf und noch ein paar Shotgunschüsse, denn mit Pistolen oder anderen Kleinkalibern ist er nicht zu schaffen. Ein weiteres Feature des Patriarchen ist seine Tarnfunktion. Er kann komplett unsichtbar werden und dann vor einem auftauchen und ihm dem Spieler eine Ladung Minigun geben, was den unwiderruflichen Tod bedeutet.

 

Allgemein zu den Gegner ist kann man noch folgende Dinge sagen. Sie spawnen in jeder Runde an diversen Punkten und kommen nach und nach. Sprich es sind nach einer Sekunde nicht gleich 100 Gegner auf dem Spielfeld. Allerdings hängt es auch nicht davon ab wie viel man schon umgebracht hat. Am besten ist es, wenn man im Spiel erst die leichten Gegner umbringt, da kann jeder Spieler für sich rumlaufen, bei stärkeren Gegnern empfiehlt sich jedoch Teamplay. Bei dem Schwierigkeitsgrad „Hard“ empfiehlt sich generell Teamplay, genauso wie bei Maps, bei denen man kein großes Territorium hat. Am einfachsten kann man Gegner töten, indem man Ihnen den Kopf abschießt, worauf sie nach kurzer Zeit umfallen.

 

Kommen wir nun zu den Waffen und zum Trader:

Hier haben wir verschiedenste Typen, welche unterschiedlichen Damage machen. Die Standardwaffen sind eine Pistole und ein Messer. Damit muss man auch in der ersten Runde auskommen, da der Händler erst nach der ersten Runde auftaucht. Da man die Waffen beim Händler nicht geschenkt bekommt, muss man sich während den Runden Geld verdienen. Zum einen bekommt man fürs Überleben einer Runde Geld, aber auch für jeden Gegner, den man selbst erlegt hat. Der Trader ist auf den Standardmaps immer an einem anders Platz. Nach Töten des letzen Gegners hat man 2 Minuten Zeit, zum Händler zu gelangen und einzukaufen. Während der Runde wird schon angezeigt, wo der Händler demnächst stehen wird, weshalb man sich schon im Spiel in diese Richtung bewegen sollte. An Waffen gibt es 2 verschiedene Pistolen, die jeweils auf Doppelhand aufgerüstet werden können. Im Angebot stehen außerdem eine Axt, eine Machete, 3 verschieden Shotguns, eine Bullpup (MG), eine Kettensäge, ein Flammenwerfer, ein Raketenwerfer, eine Armbrust und Handgranaten. Munition muss man extra kaufen und muss damit in der Runde auskommen. Vereinzelt stehen auf der Map Munitionskisten, worauf man sich aber nicht verlassen kann, denn die anderen Spieler spekulieren ja vielleicht auch darauf. Deshalb sollte man nicht zu viel Munition verschwenden. Eine kleine Schwierigkeit dabei ist, dass es kein Fadenkreuz gibt. Man muss als ungefähr abschätzen wo man hinzielt. Eine Alternative dazu ist, dann man über Kimmel und Korn zielt, was aber beim laufen unmöglich ist, da sich die Laufbewegungen auf die Waffe übertragen. Um nicht ganz so schnell zu sterben, steht noch eine Weste mit 100Rüstung zu Verfügung. Um speziell die neu connecteten Spieler zu unterstützen, kann man Geld auf ein den Boden werfen und andere Spieler können dies dann nehmen.

In den folgenden Videos hab ich jeden Waffentyp (bis auf Kettensäge und Axt, Messer und Machete) demonstriert. Über die Effektivität könnt ihr euch selbst ein Bild machen. Die Ruckler in den Videos bitte ich zu entschuldigen.

Pistole einfach:

 

Pistole doppelt:

 

Shotgun:

 

Machine Gun:

 

Raketenwerfer:

 

Armbrust:

 

Flammenwerfer:

 

Granate:

Gameplay:

Wie ich schon in der Einleitung geschrieben hab, ist das Gameplay ziemlich einfach gehalten. Man startet mit seinem Team oder allein auf der Map. Dann läuft die Zeit runter und die ersten Gegner kommen. Die Gegnerzahl pro Runde richtet sich nach den Mitspielern und der Rundenzahl. Hat man nun alle Gegner ausgeschaltet öffnet der Händler, bzw. die Händlerin ihre Pforten. Alle rennen nun zu ihr und decken sich mit Munition und Waffen ein. Dafür hat man genau 2 Minuten Zeit. Dann starte die nächste Runde und der Händler schließt seine Türen. Stirbt man während eine Runde kann man nicht von Mitspielern wiederbelebt werden, sondern man muss warten bis die Runde zu Ende ist, bis man automatisch wiederbelebt wird und zum Händler hasten kann. Um nicht so schnell zu sterben, kann man sich selbst heilen, indem man sich ne Spritze gibt. Dies kostet kein Geld, doch die Heilung muss sich erst nach Gebrauch erst wieder aufladen, was ~25 Sekundgen dauert. Dieses Prinzip geht bis zur letzen Runde so. In der letzten Runde kommt der Endgegner, welchen man töten muss. Hat man das geschafft freuen sich alle, aber einen Bonus bekommt man nicht. Darauf folgt ein Mapchange. Ein weiteres Feature ist das Schweißen. Man kann Türen verschweißen, so können die Gegner nicht so leicht durch eine Türe kommen. Abhilfe schaffen sich die Gegner, indem sie auf die verschweißten Türen einhauen, bis diese durchbrochen werden. Neben dem reinen Zombietöten, gibt es noch die Möglichkeit seine Charaktere zu leveln. Man kann nach jeder Runde diesen wechseln. Es gibt 6 verschiedene Einheiten. „Commando“, „Berserker“, „Field Medic“, „Firebug“, „Sharpshooter“ und den „Support Specialist“. Für einen Levelaufstieg muss man für jeden Charakter eigene Dinge erfüllen. Der Support Specialist, muss zum Beispiel für Level 1 2000 Lebenspunkte heilen und 25.000 Schadenpunkte mit der Shotgun zufügen. Andere Charaktere müssen zum Beispiel eine gewisse Anzahl an Headshots erreichen. Je höher ein Charakter ist, desto mehr Schaden kann er mit einer Waffen anrichten und desto billiger bekommt er sie. Was jedoch ein wenig stört, ist dass man seine Charaktere im Solo-Modus auch leveln kann. Man kann zum Beispiel einstellen, dass auf einer Map nur die einfach Gegner kommen, wodurch das leveln sehr viel einfacher ist als wenn man Multiplayer spielt. Bei meinem Gamereview habe ich mich absichtlich mehr auf das Gameplay konzentriert und lasse Aussagen über die Grafik und Sound so gut wie weg, da ich keine Vergleichswerte habe. Das einzige was ich zur Grafik sagen kann, dass man sie so herunter regeln kann, dass ich das Spiel auf meinem Arbeitslaptop spielen kann, der keine Zockergraka enthält. Dafür muss ich zwar Abstriche bei der Grafik hinnehmen, darauf kommt es meiner Meinung nach hier aber auch nicht an. Zum Sound kann ich sagen, dass die autogenerierten Sprüche der Spieler anfangs lustig wirken, da sie aber immer gleich sind, einen mit der Zeit nerven. Die Zombiegeräusche sind durchaus gelungen.

Fazit:

Für 18€ ist das Spiel meiner Meinung nach sehr gut Gelungen und macht einen Haufen Spaß. Wenn man natürlich beste Physik-Effekte, eine fette Soundengine und Hammer Grafik steht, der ist hier falsch und wahrscheinlich bei Left 4 Dead besser aufgehoben. Für Leute die einen schlechteren PC haben und dennoch sowas spielen wollen, ist das Game genau das richtige. Hier findet ihr noch die genauen Systemvoraussetzungen. Per Hamachi oder Tuungle kann man sich mit seinen Freunden verabreden und einen eigenen Server aufmachen, auf den dann nur die Freund können. Somit steht also einem schönen Killing Floor Abend nix im Wege. Was mich ein wenig stört ist noch da Balancing. Meiner Meinung nach sind die leichten Gegner zu schwach und die die Endgegner zu stark. Außerdem fehlt zurzeit noch das Teamplay, was nicht am Game liegt sondern an den Spielern. Wenn sich diese noch mehr auf das Zusammenspielen anstatt auf die Zahl der Frags konzentrieren, wäre das Spiel noch viel genialer.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig von diesem Spiel überzeugen und würde mich freuen, wenn wir demnächst mal Killing Floor gemeinsam zocken würden.

— Chris —

 

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