Der Hobby-Blog von Jan Neubauer.
Alles über Webdesign, Photographie, Spiele, Hard- und Software.









USA Reise 2009

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Am Flughafen in Nürnberg angekommen hatten wir noch 2 Stunden Zeit. Die Zeit verbrachten wir unter anderem beim Zoll und mit Ängsten, ob unser Gepäck auch wirklich ankommen
wird. Desweiteren haben wir uns noch über die Statistiken von Flugunglücken unterhalten. Nachdem Check-Inn durften wir dann auf das Flugzeug warten, dass 30 Minuten Verspätung hatte. Unsere Ängste haben sich nicht bestätigt, denn die Fokker 70 war gar nicht so alt und ramponiert wie wir dachten. Als dann alle 80 Passagiere eingestiegen waren, ging es schon los. Schnell auf Flughöhe gestiegen, 15 min Flugzeit dort und schon ging es in den Landeanflug auf Amsterdam über. Dort gelandet ging es auf die Reise durch den Amsterdamer Flughafen. Nach 20min, 2 Äpfeln und Sandwiches hatten wir dann das richtige Gate erreicht, doch leider hatte das Flugzeug wieder Verspätung und so warteten wir nochmals 30min auf das Flugzeug. Dann endlich ging es los Richtung USA. Der Flug verlief abgesehen von einigen Turbulenzen problemlos, und so landeten wir auf in JFK. Begleitet von vielen Kameras bahnten wir unseren Weg zur Passkontrolle. Doch da gab es schon die nächste Überraschung. Vor uns waren 1000 andere Leute die in die USA einreisen wollten. Hinzukam dass unter den Menschen noch einige Leute waren, die dem Bilde eines Terroristen nicht gerade unähnlich sahen und so dauerte es trotz der 18 Passkontrollbeamten ungefähr 1,5 Stunden bis wir endlich in den USA waren. So packten wir schnell unsere Koffer und verließen den Flughafen. Doch keine 2 Meter aus dem Flughafen draußen, wurden wir von 2 Leuten angeredet. Diese redeten so schnell, dass wir gar nicht wussten was sie wollen. Nach 5min sind wir dann drauf gekommen, dass sie uns vom Flughafen in die Innenstadt bringen wollten. Nach einigem hin und her, stiegen wir dann in den Minivan und fuhren nach New York City. Fahren nach Regeln konnte man das ganze zwar nicht nennen, denn dort fuhr jeder wie er wollte, aber wir kamen sicher an unserer Automietstation an. Auf dem Weg dahin fuhren wir an Queens vorbei, wo das King of Queens Herz aufblühte. Durch Queens durch, über einige Brücken drüber und durch Manhattan. Bei der Vermietungsfirma angekommen wurden wir erstmal drüber aufgeklärt, dass wir 4 Stunden zu spät sind. Zum Glück bekamen wir trotzdem unser Auto. Nun brauchten wir erstmal 15min um uns mit Automatik und den Tücken eines Toyotas vertraut zu machen. Jens ging ans Steuer und fuhr auf die Straßen von Manhattan. Da unser Navi nach jeden 5 Metern die Route neu berechnete waren wir auf uns allein gestellt. So kamen wieder die guten alten Karten zum Einsatz. Nach 1,5 Stunden waren wir dann endlich aus Manhattan draußen und fuhren auf einem Highway. In der Zwischenzeit mussten wir uns einige Hubereien anhören und langgezogenes „Fuuuuuuckkkk youuuu“ anhören, da der Jens sich mit einer einheimischen Autofahrerin um den Fahrstreifen gestritten hatte. Da alle Hunger hatten und wir in den USA waren, führte uns die Straße zum McDonald nach Harlem, wo wir dann eine gute halbe Stunde verbrachten und uns Gedanken gemacht haben, warum es in den McDonalds kein Wasser als Getränk gab. Nun gut so fuhren wir dann 6 Stunden nach Boston. Fasziniert von den amerikanischen Sitten und der Infrastruktur (Mindestens 3 spurige Autobahnen), angekotzt von den Geschwindigkeitsbegrenzungen (auf den Highways fast immer nur 110km/h), an die sich aber keiner hielt, kamen wir dann nachts um Halb 1 in Boston in unserem Hotel an. Schnell noch Zähne geputzt, und ab ins Bett, bis morgens der Wecker um halb 10 klingelte. Jetzt war die Frage, wo wir was zum Frühstück herbekamen. Also machten wir uns auf dem Weg in die Innenstadt. Dort fanden wir dann einen kleinen Markt, der Donuts und Cookies verkaufte. Nach dem ersten Bissen, bekam jeder einen Zuckerschock, aber wir hatten Hunger. Nach dem Frühstücken machten wir uns auf den Weg zum Startpunkt des „Freedom Trails“. Den hatten wir dann nach einigem Fragen auch erreicht und machten uns auf dem Weg durch die Stadt. Wir schauten uns Kirchen, Parks und Häuser an. Schon war es Mittagszeit und wir hatten wieder mal Hunger. Nach einigen Preisvergleichen gingen wir dann in die Fressmeile. Auf 500m Meter reihten sich an die 50 Essensstände. Nach dem Essen gingen wir weiter Richtung Endpunkt unseres Tagesausflugs, dem Obelisken auf dem BunkerHillMonument. Jetzt mussten wir 296 Stufen nach oben. 5 Minuten später kamen wir alle völlig außer Atem oben ab. Der Aufstieg hatte sich gelohnt, denn der Ausblick war sehr empfehlenswert. Wieder unten angekommen, waren sich dann alle einig, dass wir den Heimweg mit der U-Bahn zurücklegen. Etwas ratlos standen wir dann vor dem Ticketschalter, aber das bemerkten die Mitarbeiter und eine freundliche Mitarbeiterin erklärte uns dann alles. Daheim angekommen, fassten wir den Entschluss einkaufen zu gehen. Die Wegbeschreibung zum nächsten Supermarkt, welche uns der Mensch an der Rezeption gegeben hatte, funktionierte leider gar nicht uns somit fragten wir einen Kanalarbeiter. Der war lustig drauf und erklärte uns dann wie wir fahren mussten. 10 Minuten später waren wir dann dort. Doch wir mussten feststellen, dass es nicht nur ein Supermarkt war, sondern 10 weitere Geschäfte. Nach 10 Minuten Irrfahrt auf dem Parkplatz hatten wir dann das richtige Geschäft gefunden. Die Erlebnisse im Supermarkt waren eine Sache für sich. Überall waren Sonderangebote. Kaufe 1 Packung und du bekommst eine geschenkt. Kauf 3 Packungen und es ist billiger als 2. Kaufe 66 Dosen Getränke für nur 11 Dollar. Nach 2 Stunden und einigen Nachfragen waren wir dann an der Kasse. Dort wollten wir eine Stammkundenkarte beantragen, denn nur so bekommt man die ganzen Rabatte. Der Verkäuferin viel auf, dass wir nicht aus den USA sind, nahm das allerdings mit Humor und wir bekamen doch die Rabatte. Auf dem Weg zum Hotel, bemerkten wir noch ein Basketballspiel, welches wir noch besuchten. Allerdings trafen die Jungs den Ball nicht so oft, weshalb uns das Ganze nach 30 Minuten zu langweilig wurde und wir nach Hause fuhren. Dort aßen wir dann zu Abend, versuchten uns ins lokale WLan-Netz zu hacken, was aber nur teilweise gelang. Somit sind wir dann alle schlafen gegangen. Am nächsten Tag checkten wir früh aus dem Hotel aus und begaben uns auf dem Weg zur den Niagara Fällen. Nach 2 Stunden Fahrt mussten wir dann tanken. Nach 10 Minuten und unzähligen Versuchen Sprit aus der Zapfsäule zu bekommen  fragten wir eine andere Autofahrerin, die uns aber auch nicht helfen konnte. Somit gingen wir in die Tankstelle hinein. Nach kurzen Verständigungsschwierigkeiten gelang es uns dann doch Sprit zu bekommen. Noch ein kurzer Besuch im McDonald um einen Kaffee zu trinken und wir befanden uns wieder auf dem Highway Richtung Buffalo. Nachdem wir uns entschieden hatten, nicht in Buffalo sondern in der Stadt Niagara Falls zu übernachten, suchten wir ein günstiges Angebot. Nach kurzem hin und her haben wir uns für ein Motel entschieden, welches direkt an der Straße liegt. In der „Lobby“ angekommen, hatten wir kurze

Verständigungsschwierigkeiten, da die Frau hinter der Theke nur gebrochen Englisch konnte. Zum Glück rief sie dann eine Bekannte an, die besser Englisch konnte. 5 Minuten später hatten wir die Zimmerschlüssel in der Hand und gingen in unser Zimmer. Leider etwas klein, dreckig und verstaubt, aber wir mussten ja nur eine Nacht übernachten. Noch am gleichen Tag machten wir uns auf zu unserem ersten Besuch bei den Niagara Fällen. Dazu nahmen wir den kostenlosen Shuttlebus, der wie vermutet jedes der unzähligen Schlaglöcher in den amerikanischen Straßen aufsuchte. 20 Minuten später und gut durchgeschüttelt kamen wir an. Nach einem kurzen Plausch mit dem Kerl hinter dem Touristeninfo machten wir uns auf die Fälle zu betrachten. Fasziniert von den riesigen Wassermassen nahmen wir den Wanderweg, der uns quer durch das Areal führte. Überrascht von den wenigen Geländern und den vielen Chancen in die strömenden Fluten zu fallen beendeten wir unsere Tour. Wir hatten das Glück, dass am gleichen Abend ein Feuerwerk stattfand und so blieben wir bis 11 Uhr nachts dort. Auch die nun bunt beleuchteten Wasserfälle zogen uns in ihren Bann. Um wieder zurück ins Motel zu kommen, nahmen wir den Shuttlebus, wussten allerdings nicht, wie die Station hieß, an der wir aussteigen mussten. So fuhren wir eine halbe Stunde Bus bis wir an der richtigen Station ankamen. Im Zimmer zurück untersuchten wir erstmal den Staub in den Ecken und den Schimmel im Bad. So entschlossen wir uns, nicht dort zu duschen. 2 von uns holten sich einen Mitternachtssnack, die anderen beiden nutzen nochmal die Chance das kostenlose Internet zu nutzen, um Mails zu schreiben. Kurz vor dem schlafen gehen, mussten wir feststellen, dass es pro Bett nur eine Zudecke gab, was dazu führte dass es öfters Kämpfe um die Zudecke gab. In der Zwischenzeit wurden noch ein paar Insekten aus dem Zimmer entfernt. Wir überlebten die Nacht dennoch und standen am nächsten Tag früh morgens auf. Der Wecker klingelte um 8 Uhr, der letzte stieg allerdings erst um halb 10 auf. Diesen Zeitintervall nutzen wir um mit Freunden zu chatten und mal die Lage die alten Deutschland abzuchecken. Als alle fertig waren und wir auscheckten machten wir uns nochmals auf den Weg zu den Niagara Falls um eine Bootstour zu machen. Dort angekommen versuchte man uns erstmal über den Tisch zu ziehen, man wollte uns 50 Dollar für ein Ticket abknöpfen. Nachdem wir diesen Trick aber meisterhaft durchschaut hatten, gingen wir an den Ticketverkauf für die Bootstour und bezahlten nur 13 Dollar. Die Bootsfahrt war ein feucht fröhliches Erlebnis. Nicht nur für uns sondern auch für unsere Kameras. Dafür gelang es uns grandiose Fotos zu machen. Schließlich kauften wir uns noch ein Souvenir, machten noch einen Abstecher ins Rock Cafe an den Fällen und fuhren schließlich los Richtung Washington. Auf dem Highway wurden wir dann noch von einem starken Wolkenbruch überrascht, was uns aber nicht davon abhielt unsere Reise fortzusetzen. Einige Stunden und Baustellen später bemerkten wir dass wir einige 100 Kilometer in die falsche Richtung gefahren sind und unser Navi und immer hin und her schickte holten wir unsere gute alte Karte heraus. Leider hatten wir keine Ahnung wo wie uns befanden und so beschlossen wir aufs Dorf zu fahren. Dort angekommen fuhren wir dann einfach mal auf einen Feldweg und hielten am nächsten Bauernhof. Alles wir alle ausgestiegen waren und uns vor Lachen nicht mehr halten konnten, klingelten wir am Haus. Im ersten Stock hatten wir eine Person gesehen. Allerdings öffnete diese nicht, was eigentlich nicht verwunderlich war, denn wir kamen uns selbst total bescheuert vor. Also wendeten wir wieder, fuhren über den Feldweg zurück in das Dorf. Dort fuhren wir in die Einfahrt des ersten Hauses, als plötzlich ein Rottweiler angerannt kam. Keiner wusste was wir machen sollten. Sitzen bleiben oder doch aussteigen und nach dem Weg fragen? Wir haben uns dann fürs nicht ausstiegen entschieden, denn der Hund ging bis ans Fenster der Fahrertür. Bis wir wieder auf der Straße waren dauerte es ein wenig, denn der Hund hatte Gefallen an unseren Reifen gefunden. Back on the road sahen wir ein Ehepaar auf einem Parkplatz. Nun erkundeten wir uns wo wir auf der Karte waren und wurden nochmals darüber aufgeklärt, dass wir eine Stunde lang in die falsche Richtung fuhren. Naja wir namens mit Humor und unterhielten uns noch ein wenig mit dem Vater der Familie. Dies erzählte uns dass er bis vor 3 Jahren Direktor an einer Uni war, die Niagara Fälle super findet und New York hasst, da er das Landleben liebt. Schnell noch verabschiedet und schon ging es weiter. 4 Stunden später fanden wir auf unsere Karte den Begriff „Amish Land“ und dachten uns, dass müssen wir mal anschauen und uns mit den Leuten unterhalten. Vielleicht  bekommen wir ja was zu essen? ^^. Also fuhren wir in diese Richtung. Nach 2 Stunden Fahrt, sahen wir erste Straßenschilder, auf denen zu erkennen war, dass man damit rechnen musste, dass sich Pferdekutschen auf den Straßen befinden können. Somit wussten wir, dass wir richtig waren. Wenige Minuten später, ein Schrei von der hinteren Sitzreihe:“ Da war ne Kutsche!!!“. Zack auf die Bremse, und rechts die nächste Abfahrt raus, und zurück. Da war sie. Eine schwarze Kutsche mit altertümlich gekleideten Leuten daneben. Nun war die Frage wie wir unser Foto bekommen ohne uns lächerlich zu machen. Einfach anhalten ging nicht, denn die Stimmung im Auto war eh schon beim Höhepunkt und keiner konnte mehr aufhören zu lachen. Also fuhren wir erstmal vorbei und wendeten. Dabei wurden wir schon komisch von anderen Leuten angeschaut. Doch richtig hart traf es den Beifahrer. Der Fahrer hielt so mit dem Auto vor den Amish, dass der Beifahrer keine 3m von Ihnen entfernt war. Die Fensterscheibe war schon unten und die Kamer a in der Hand. Schnell ein Foto, wobei sich das ganze Auto von vor Lachen kugelte. Die letzen Worte des Beifahrer waren: „Fahr los, Fahr los“, bevor auch er in Lachen ausbrach. Nun, wir hatten unser Foto, das war die Hauptsache. Einen heiden Spaß hatten wir auch, also hat sich alles gelohnt. Nach einer weiteren Stunde Fahrt und kleineren, spontan Ausflügen in die Hinterwelt Amerikas, bekamen wir Hunger und überlegten uns einfach vom Interstate abzufahren und ein Restaurant zu suchen. Somit fuhren wir in die Pampa. Das komische war nur, dass die Häuser nur vereinzelt waren. 10 Minuten und einem toten Tier, das blöderweise auf die Fahrbahn lief, später erspähten wir eine Passantin. Diese fragten wir versehentlich mit den Worten: „Do you have a restaurant?“ nach dem nächsten Restaurant. Etwas verdutzt antwortet sie mit „NO!“, gab allerdings dann doch eine Wegbeschreibung quer durch die Felder zum nächsten McDonald. Da wir allerdings schon gar nicht mehr wussten, wo wir waren und keinen Hunger auf Fastfood hatten, entschlossen wir uns wieder umzukehren. Vielen Lachern und einigen spontanen Bremsmanövern später, kehrten wir in einem Truckstop ein. Am Tisch dauerte es keine 3 Minuten als bei allen das Lachen ausbrach. Der Grund diesmal war ein ungewöhnlich langer Besuch eines Mitgliedes der Urlaubstruppe auf dem Klo und die darauffolgende Berichterstattung, welche sich hauptsächlich um Bremsspuren im Klo drehte. In der Zwischenzeit gab es noch ein paar Interpretationen der Karte. Einer der Urlauber war der Meinung dass das Wort „Ham“ Hammel war, wurde aber darüber aufgeklärt, dass es sich bei „Ham“ um Schinken handelt. Nun gut wir bestellten unser Essen, bekamen Komplimente wie „Your cute!“ und schließlich auch unser Essen. Dieses war sehr gut und viel. Viel Fleisch J. In unserer halben Stunde Essenzeit hatten wir natürlich wieder 20 Minuten gelacht. Was sonst^^. Da der schon gennannte Klogänger vor Abfahrt nochmal eine längere Zeit auf dem Lokus verbrachte, entschlossen sich die anderen 3 das Auto auf den Hinterhof des Truckstops, nicht sichtbar für den 4. Mann, abzustellen. 5 Minuten später hatte er das Auto gefunden und wir machten uns wieder auf die Straße Richtung Washington. Leider regnete es die ganze Zeit, wir fuhren nur an roten Ampeln vorbei und der Scheibenwischer war zum Kotzen. Schließlich waren wir ganz verloren. Wir fuhren orientierungslos zwischen Dörfern herum, auf unübersichtlichen Straßen und mit ständig saßen uns Einheimische mit Ihren Auto im Rücken. Nun gut, irgendwie haben wir es dann doch geschafft und kamen um 1 Uhr nachts in Washington an. Geplant war allerdings so um 6 Uhr. Aber egal, wir hatten Spaß während der Autofahrt. Schnell noch im Hotel eingecheckt und ab ins Bett. Am nächsten Tag war dann Sightseeing dran. Zuvor wurden wir dann noch aufgeklärt, dass wir aus dem Hotel geschmissen werden, da das Zimmer angeblich nicht mehr frei war. Somit mussten wir uns eine neue Bleibe suchen. Schnell noch den “Roomsaver” durchgelesen und schon hatten wir was Neues. Leider konnten wir noch nicht einchecken, weshalb wir unsere Koffer abgestellt haben und dann weiter in die Innenstadt zum Sightseeing gekommen sind. Als erstes gingen wir zum weißen Haus und fanden wie überall in den USA das typische Bild der Polizei vor. 2 Polizisten sitzen im Auto, trinken ne Coke und das Auto läuft den ganzen Tag, damit die Klima funktioniert. Schrecklich. Aber zurück zu Washington. Nachdem wir das weiße Haus angeschaut haben, klapperten wir alle Sehenswürdigkeiten ab, besuchten noch ein irisches Volksfest und machten uns dann aufm Weg zum Kapitol. Kurz davor ein Zuruf „Christoph, bist dus?“. Und tatsächlich, ich war es wirklich. Wir trafen 2 Bekannte aus Rafeld. Die Christina Rüger und den Michael Rüdiger, die sich ebenfalls grad Washington angeschaut haben. Nach einigen Fotos und einen kleinem Plausch gingen wir weiter zum Kapitol. Schnell noch ein paar Sicherheitskontrollen, Metalldetektoren und so Zeug und schon waren wir vor dem Kapitol. Dort bekamen wir dann noch die Generalprobe der Bühnenshow des Independence Day mit und machten uns darüber Gedanken, warum schon 36 Stunden vor Beginn der Show sich schon Leute dort einfanden und campierten. Nun gut dann hatten wir Hunger. McDonald wollten wir nicht schon wieder. Somit haben wir uns für Chinatown entschieden. Dort sind wir dann in ein berühmtes Restaurant gegangen und haben gut gegessen. Als wir wieder zurück im Hotel waren und schon eingecheckt hatten, haben wir uns überlegt, dass das Zimmer doch nicht so schön ist und dass wir die Nacht besser nutzen konnten. Deshalb haben wir uns schnell eine Ausrede einfallen lassen, um das Check-Inn wieder rückgängig zu machen. Ich bin aber nicht mit zur Rezeption, da ich sonst alles ins lächerliche gezogen hätte, denn wir waren eh schon sehr gut gelaunt. Das Auschecken hat wunderbar geklappt und wir machten uns auf Richtung New York. Nach 2 Stunden Autofahrt, überlegten wir uns, wo wir übernachten wollen und checkten einige Autobahnhöfe, allerdings war alles vor. Somit hatten wir uns entschieden, in die Casinostadt „Atlantic City“ zu fahren. King of Queens sei DankJ. Dort angekommen, es war schon 1 Uhr nachts, mussten wir nach 30 min allerdings feststellen dass alle Motels voll oder überteuert waren. Somit hatten wir nur die Stadt kurz gesehen und haben einiges an Maut bezahlt. Wir mussten also weiter fahren. Stunden und einigen Absagen später bahnten wir unseren Weg nach Long Island, einer Gruppe von Inseln, die einen wunderbaren Strand hat. Leider war es schon 3 Uhr Nachts. Nun standen wir auf der Geradeausspur, waren alle übermüdet und hatten keine Ahnung wo wir schlafen sollten. Doch plötzlich sahen wir auf der rechten Seite ein Hotelschild. Also schnell nach rechts abgebogen. 3 Sekunden später ging das Blaulicht an und die Polizei war hinter uns und hielt uns an. Geschockt standen wir nun am Straßenrand. Der Officer stieg aus und leuchtet unser Auto aus. Begrüßt wurden wir mit den Worten „Can you imagine, why I stopped you?“. Nach der Führerscheinkontrolle und einem kurzem Gespräch später konnten wir weiter fahren. Der Fehler, den wir begangen haben war, dass wir eine durchgezogene Linie überfahren haben. Nun gut, nachdem wir die Insel abgefahren haben, wollten wir wieder zurück. Wieder links abgebogen Richtung Highway. Es dauerte keine 2 Sekunden und schon war erneut das Blaulicht an. Alle waren angepisst. Schon wieder die blöden Bullen. Alle dachten sich:“ haben die nichts anderes zu tun als uns zu beobachten, da laufen nachts um 3 Uhr kleine Kinder quer über die Straßen“. Nun gut wir konnten uns ja nicht wehren. Erneut stand ein Officer neben unserem Auto und wir erklärten, dass wir eine Möglichkeit zum Schlafen suchen. Nachdem er komisch blickend den Führerschein kontrolliert hatte, erklärte er uns, dass es um die Zeit extrem schwer ist, ein Motel zu finden. Nun war unsere Stimmung natürlich komplett am Boden. Wir fuhren weiter und checkten 2 weitere Dörfer, aber erfolglos. Dann das 3. Dorf. Ein Motel. Ein Zimmer frei. ABER 150 Dollar die Nacht. Das war uns zu teuer. Alle hatten sich darauf eingestellt, die Nacht im Auto zu verbringen. 3 Minuten später und guten Verhandlungskünsten sei Dank, bekamen wir das Zimmer für 92 Dollar. Endlich, es war schon fast morgen, aber wir hatten eine Bleibe. Alle vielen ins Bett. Aufgestanden sind wir dann 15min bevor wir auschecken musste. Wieder ins Auto und endlich auf die finale Route nach New York. Zum Glück waren es nur noch 2 Stunden Fahrt. Auf der Fahrt, sahen wir dann noch am Straßenrand einen Adler, der sich an Aas verging. Bevor wir in New York ankamen, mussten wir noch einkaufen, da uns die Preise in New York zu hoch waren. Also sind wir schnell noch in den Wal-Mart gefahren und haben nochmal 50 Dosen zu trinken gekauft. Als wir dann schließlich in New York ankamen und unser Hotel in Bezug nahmen, das übrigens mitten auf dem Broadway liegt, mussten wir noch schnell das Auto aufräumen, 50 Dosen in den 4. Stock tragen und schon waren wir fertig. 2 von uns fuhren dann noch 30 Minuten durch Manhattan, bis sie die Autovermietung wieder fanden, um das Auto zurückzugeben. Besser gesagt cruuuuusten wir durch die Stadt. Fenster runter, Mugge auf. Das war schon ein geiles GefühlJ. Nun gut das Auto war abgeben, aber wir mussten noch zurück zum Hotel. Per Taxi war das ganze kein Problem. Man wollte schon immer mal mit einem New Yorker Taxi fahren. Nachdem die beide im Hotel ankamen und duschten, mussten sie feststellen, dass die Toilette verstopft war. Ab an die Rezeption. Mit den Worten „Our toilette is flooded“, versuchten wir der Dame hinter der Theke alles zu erklären. Diese war etwas erstaunt und geschockt, verstand uns aber schließlich und 10 Minuten später war die Toilette wieder funktionstüchtig. Inzwischen war es abends und wir trafen uns mit einer alten Schulkollegin und deren Freundin, die zur selben Zeit in New York war. Zusammen wollten wir das Feuerwerk anschauen, das am Independence Day abgefeuert wird. Allerdings wollten einige noch was essen. Also aßen wir noch was und liefen wieder zurück Richtung Hafen. Blöderweise mussten wir feststellen, dass die Straßen schon gesperrt waren, da zu viele Leute dort waren. Doch wir erspähten eine Gruppe von 50 Leuten die in einen Hinterhof lief. Denen folgten wir dann, doch standen kurze Zeit später vor einem Zaun. Doch das war kein Problem. 10 Sekunden später war der Zaun so verbogen, dass die Leute durchkriechen konnten. Man fühlte sich wie ein Einbrecher. Blöderweise machten wir Kontakt mit der Polizei, die uns sofort wieder zurück schickte. Also mussten wir einen anderen Weg zum Hafen finden. Nach 20 Minuten Laufen fanden wir schließlich eine Straße. Das Feuerwerk dauerte eine halbe Stunde und man kann sich gar nicht vorstellen wie leicht sich die Amerikaner beeinflussen lassen. Einfach die amerikanischen Farben in den Himmel schießen und schon jubeln alle. Aber im Ernst. Das Feuerwerk war grandios. Sowas hatte man vorher noch nie gesehen. Über 5 Kilometer Länge, wurden verschiedene Feuerwerke abgefeuert, die teilweise Gesichter in die Luft zauberten. Nachdem Feuerwerk gingen wir dann Richtung Innenstadt, als wir eine Limousine fanden. Einen kurzen Plausch mit dem Fahrer und schon fuhren wir mit der Limo auf dem Broadway zum Times Square. Geiles Gefühl. Als dann noch 4 kleine, kreischende Mädels kamen, und Fotos mit der Limo machten wollten, uns zuwinkten und wir „I love you all“ aus dem Fenster riefen, fühlten wir uns wirklich wie Stars. Die Blicke der Leute, als wir vor dem Hard Rock Cafe ausstiegen und uns die Tür noch aufgehalten wurde, war grandios. Wir genossen den Moment. Wir gingen noch schnell in den Store, kauften ein paar Hard Rock Souvenirs und fingen dann am Times Square noch gut mexikanisch essen. Nachts sind wir dann mit der U-Bahn heimgefahren und haben uns von unseren Freunden verabschiedet. Am nächsten Tag machten wir eine Busrundfahrt und besuchten Chinatown und Little Italy. Dort kauften wir T-Shirts und aßen in Chinatown zu Mittag. Als wir reinkamen, schauten uns schon die toten und aufgehängten Enten und Hühner und ein Mann mit einem Hackmesser an. Aber wir aßen trotzdem dort und es war gut. Außerdem hatten wir viel Spaß und hatten ein interessantes Gespräch, ob man bei den Entenknochen in der Suppe das Rückenmark heraus leckt oder nichtJ. Dann besuchten wir noch ein paar chinesische Läden, wunderten uns warum dort lebendige Wasserschildkröten in einer Plastikbox nicht größer als 10×10 cm verkauft wurden und machten uns dann wieder zurück zu unserem Hotel. Auf dem Weg durch Chinatown entdeckten wir dann noch mitten auf dem Gehweg einen dicken Kothaufen, der beim Heimweg flach getreten war. Hmm…..lecker. Nun gut. Wir kauften noch 50 Briefmarken, dass war fast ein ganzer Meter und flanierte durch den Central Park. Zum Schluss aßen wir noch in einer jüdischen Pizzeria zu Abend, bei der wir vom Besitzer gefragt wurden, wo wir herkommen. Als wir dann drin saßen machten wir uns einige Gedanken ob es schlecht war, dass wir gesagt hatten, dass wir aus Deutschland kamen und überlegten uns was wohl in unser Essen reinkommt. Nun ja… einige Minuten und Sätzen wir „ Des is Ultra der jüdische Laden“ und „Deutsche in einer jüdischen Pizzeria, des is net OK“ später bekamen wir unsere Riesenpizza und sie war ok. Alles Sorgen waren umsonst. Nun gut es war späte, wir waren müde und mussten zurück zum Hotel. Wir machten uns zwar ein paar Sorgen, da wir durch eine Wohnsiedlung laufen mussten, die nur von schwarzen und deren Auswüchsen des HipHops bewohnt waren, aber wir kamen sicher wieder im Hotel an, wo wir uns dann schlafen legten. Am nächsten Tag klingelte der Wecker um halb 10, doch aufgestanden sind alle erst um 11, denn wir waren alle müde. Also gingen wir erst noch was Frühstücken und machten uns dann per Bus auf dem Weg zu Macys, dem größten Kaufhaus der Welt, bei dem schon mal ein Mann einen Elefanten bestellt hat. Nachdem wir dort 2 Stunden waren, gingen wir Mittagessen, diesmal nicht Fastfood sondern Chinesisch. War sehr lecker, nur der Essensraum war ungekühlt und wir schwitzten. Nachdem wir uns bei McDonald noch was zu trinken geholt haben, was dort ein Liter ist, mussten alle nochmal aufs Klo. Also zurück zu Macys, denn McDonald hatte keins. Vor dem Klo mussten wir uns dann 10 Minuten vor Lachen krümmen, denn einer von uns berichtete, wie ein anderer von uns plötzlich in seiner Kabine das Lachen angefangen hatte und nicht mehr aufhören konnte. Als dieser dann aus dem Klo kam, erklärte er uns, dass sein Nachbar extreme Toilettengeräusche gemacht hatte und er deswegen lachen musste. Natürlich mussten wir uns wieder kaputt lachen. Danach fanden wir noch eine Puppe mit beweglichen Fingern. Wir probierten alle Stellungen aus und fotografierten diese. Nun machten wir uns auf zum Flatiron Building, das 3-eckige bekannte Gebäude. Nachdem wir dort Fotos gemacht hatten kauften wir uns noch einen 4Liter Kanister mit Wasser, aus dem wir dann tranken. Wir fuhren anschließend zum Ground Zero. Leider gibt’s dort nicht viel zu sehen, außer einer Baustelle, an der 2012 der neue Freedomtower stehen soll. Danach liefen wir am Kai entlang Richtung Battery Park, wo wir uns eine Vorführung einer afrikanischen Tanzgruppe anschauten. 2 von uns ließen sich von Chinesen ein Bild aufschwatzen. Also setzten sie sich hin und wurden gemacht. Das Ergebnis ähnelte aber nur bei gutem Willen dem Original. Anschließend gingen wir weiter auf die State Island Ferry, von der aus wir viele Fotos von der Skyline New Yorks und der Freiheitsstatue machten. Dort sahen wir dann Franzosen, worauf wir unser altes französisch auspackten und über Frankreich lästerten. Blöderweise hörten sie es und gingen dann weg^^. Aber egal. Nachdem wir das gemacht hatten, gingen wir abends über die Brooklyn Bridge, wo man super Fotos vom Sonnenuntergang über Manhattan schießen kann. Also verbrachten wir eine weitere Stunde dort. Auf dem Heimweg kehrten wir noch in Wendys ein und aßen dort noch etwas. Dabei machten einige von uns Bekanntschaft mit dem dreckigsten Klo, dass wir je gesehen hatten. Einer der Urlauber machten dann seine Gedanken, ob Frauen auch im stehen aufs Klo können und ob sie sich dabei vollsauen. Natürlich adete dies in völligem Gelächter und dummen Geschmarr aus und wir mischten dabei den ganzen Laden auf. Aber war uns doch egal, wir hatten Spaß und lachten viel. Heim zum Hotel fuhren wir dann mit der U-Bahn. Uns viel abermals der schreckliche Gestank in den U-Bahnstationen auf und wie unsicher diese doch sind. Man kommt sich als weißer ganz allein vor. Nun gut, wo waren wir wieder im Hotel und erholten uns von unserem New York Ausflügen. Ein großes Thema zurzeit in der Stadt ist der Tod von Michael Jackson. Überall werden Gedenkstätten aufgebaut und Andenken verkauft. So langsam geht einem der Typ mächtig auf die Nerven aber zum Glück lenken wir uns von diesem Thema gegenseitig ab. Nach der abendlichen Kissenschlacht vielen wir alle todmüde ins Bett. Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden, denn wir wollten die Wallstreet besuchen. Uns wurde gesagt, dass man zwischen 8 und 9 Uhr dort sein soll, denn um diese Uhrzeit kommen die Banker zur Arbeit. Um 9 Uhr waren wir dann auch dort, aber Banker konnten wir nur vereinzelt finden. Die Börse an sich war abgeriegelt und Soldaten standen davor. Auf Nachfragen wurde uns gesagt, dass der Zutritt der Öffentlichkeit verwehrt ist. Nachdem wir einmal um das Gebäude gelaufen sind und weder eine Bullen- bzw. Bärenstatue gefunden hatten, haben wir uns gedacht, dass das nicht alles sein kann, da der Eingang der Börse auch komplett anders aussah, also man ihn aus Filmen kennt. Also gingen wir weiter und erkundeten das Finanzviertel. Nach einigem Nachfragen fanden wir eine Bullenstatue, aber einen Platz bzw. den Eingang der Börse fanden wir nicht und selbst die Polizisten dort konnten uns nicht helfen. Also haben wir das Thema abgehackt und fuhren mit dem Bus durch Brooklyn. Bevor wir allerdings die richtige Bushaltestelle fanden, dauerte es eine halbe Stunde. Die Fahrt an sich war so uninteressant, dass wir kurze Zeit nach Beginn einschliefen und immer durch die grelle Stimme der Tourleiterin geweckt wurden. Einer von uns jammerte die ganze Zeit rum, dass er nicht laufen wollte und müde war, das juckte die anderen aber recht wenig, worauf wir dann ins Hauptquartier der UN gingen. Dort lauschten wir einem Klassikkonzert, sahen uns Bilder aus der „Photos of 09“ Ausstellung an, die wirklich sehr ergreifend war. Anschließend besuchten wir noch den Souvenirladen. Anschließend besuchten wir die deutsche Botschaft. Nach einer Sicherheitskontrolle durften wir in das Gebäude und schauten uns dort eine Ausstellung über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan an. Nachdem auch das erledigt war, besuchten wir noch den Trumptower, der Eintritt blieb uns allerdings verwehrt. Da es zwischenzeitlich schon Mittag war, besuchten wir einen Italiener und aßen eine Familienpizza. Vollgestopft gingen in Richtung Sony Building. Dort zockten wir eine Runde und schauten uns die neuesten Heimkinoanlagen an. Anschließend besuchten wir noch das Seagram-Building, was aber nicht interessant war. Auf dem Weg in die Innenstadt, wurde einer von unserer Gruppe von einem krassen, coolen „Shitnigga“ angelabert. 5 Sekunden später hatte er schon eine CD von ihm in der Hand. Zuvor wurde er noch gefragt, ob er ein Breakdancer, ein DJ oder ein Stripclubowner sei. Schnell war die CD noch signiert. Dann kam die Frage, was er für die CD bezahlten will. Durch die Signierung, konnte er die CD nicht mehr zurück geben. 3 Sekunden später hatte auch schon der zweite eine CD in der Hand. Der zweite wurde zuvor als Pornostar gebrandmarkt, da er so schöne Zähne hat. Nun gut. So waren beide jeweils 5 Dollar los und hatten eine derbe HipHop CD. Nun hatten wir noch eine Stunde Zeit und besuchten deshalb noch die Public Library, welche aus dem Film „The Day after Tomorrow“ bekannt ist. Dort verbrachten wir nochmals eine halbe Stunde. Nun hatten wir wieder Hunger. Das erste was wir fanden war ein KFC. Der erste der bestellte, war allerdings das Opfer. Denn nachdem er bestellt hatte und der KFC nicht alles hatte, was der Rest wollte, musste er alleine Essen. Darauf hin war er total beleidigt und bockte. Nachdem er fertig war, gingen wir in den McDonald. Dort aßen wir dann. Als 2 von uns kichernd aus dem Klo gerannt kamen, ging das Gelächter wieder los. Einer von den beiden hat beim Spülen seine Sonnenbrille ins Klo geworfen. Zum Glück war er schnell genug und hatte ins Klo rein gefasst und seine Brille aus der trüben Brühe herausgefischt. Nach 6-maligem säubern der Brille war alles wieder OK. Das Gelächter dauerte allerdings 10 Minuten. Ein weiterer Grund für das Gelächter war, die Berichterstattung eines anderen Urlaubsmitglieds über die Geräusche welche sein Klonachbar während seines Geschäfts machte. Schließlich war es schon fast Abend und wir gingen zum Rockefeller Center. Schnell ein Ticket gekauft und schon waren mir auf 260 Meter Höhe und hatten einen grandiosen Überblick auf New York. Dort verbrachten wir fast 3 Stunden und haben massig Bilder gemacht. Sowohl am Tag als auch in der Nacht. Einfach grandios. Nach diesem Abenteuer fuhren wir mit der U-Bahn nach Hause, wo wir einen 40-jährigen trafen, welcher das Handbuch von Dungeon and Dragons las. Nach unserer 20-minütigen Fahrt, konnten wir schon alle Rüstungswerte des Zauberers auswendig. Bevor wir ins Hotel zurück gingen, aßen wir noch was beim McDonald wo wir Zeuge eines Dates wurden. Ein Date im McDonald? Sowas gibt’s nur in den USA. Am nächsten Tag mussten wir unseren Schlafmangel auskurieren. Darum schliefen wir bis halb 11. Danach nahmen wir uns einer Biketour durch den Central Park an. Dafür ging es zuerst an den East River. Dort haben wir uns dann 4 Bikes geliehen und sind los gefahren. Da einer von uns nicht auf den Weg geschaut hat, fuhr er gleich mal auf einen Pfosten. Zum Glück war er aus Plastik und knickte nur um. Ein paar Minuten traf es den zweiten. Das Mitglied versuchte schräg auf den Bordstein zu fahren und bedachte die Höhe nicht und schlitterte am Bordstein entlang. Nun gut. Es ging weiter Richtung Central Park quer durch Manhattan. Dort angekommen fuhren wir 2 Stunden quer Feld ein und mussten uns öfters sagen lassen, dass dort das Fahrrad fahren verboten war, aber das kümmerte uns nicht. Als es dann Mittag war und 2 von uns Hunger hatten, machten diese sich auf die Suche in Manhattan ein Fastfoodladen zu finden. Die anderen zwei suchten sich eine Bank im Schatten und dösten dort. Nach 30 Minuten kamen die anderen zwei wieder zurück. Der Grund für den langen Verbleib war, dass man in Manhattan kaum einen Fastfoodladen findet. Das muss man sich mal vorstellen. Man findet keinen Fastfoodladen in den USA. Sehr fragwürdig. Danach fuhren wir wieder zurück Richtung Fahrradverleih. Nachdem wir unsere Bikes wieder abgeben haben und wieder in der Innenstadt waren, wollte einer von uns noch zu Victoria Secret schauen. Als machten wir einen Abstecher in den Dessousladen. Leider war das ganze ein wenig enttäuschend, denn es gab net viel zu sehen. Daheim im Hotel angekommen, suchten wir uns ein Lokal zum Abendessen. Unsere Wahl viel auf einen Malaysier um die Ecke. Dort bestellten wir dann alle was zum Essen. 2x Chicken, 1x Beef und 1x Seafood. Die ersten 3 Sachen waren gut, das Seafood allerdings sah aus wie Schleim. Nachdem alle das Essen eklig geredet hatten, wollte derjenige das auch nicht mehr essen und hat es stehen gelassen. Nun noch schnell bezahlt, wobei einer wieder einen Hammer gerissen hat. Nachdem wir alle einzeln bezahlen wollten folgte folgender Satz. „Can we have seperately checks?“. Das Gelächter war groß, denn als Englisch LK-ler Adverb und Adjektiv zu vertauschen war peinlich. Folglich dauerte es 5 Minuten bis wir uns wieder beruhigt hatten. Nachdem wir dann doch alle einzeln bezahlt haben und wieder daheim waren, bzw. alle schon im Bett lagen, kam einer auf die Idee sich jetzt noch eine Telefonkarte zu kaufen. Ein zweiter war dann der Meinung dies nur in Boxershort und T-Shirt zu machen. Also auf gings. Mit Boxershort und T-Shirt übern Broadway zu laufen. Daran wird man sich ewig erinnern. Nun gut. An der Lobby vorbeigeschlichen und schon waren wir auf dem Broadway. Leider übersahen wir zunächst, dass im gleichen Augenblick als wir aus dem Hotel kamen, die Polizei an uns vorbei fuhr und blöde schaute. Also liefen wir munter weiter auf der Suche nach einem Laden welches Telefonkarten verkauft. Leider fanden wir keins und plötzlich fuhr die Polizei wieder an uns vorbei und hielt an und drehte das Fenster runter. Ok. Die Polizei hält, beobachtet uns und wir stehen mit Boxershort in Manhattan. Was sollen wir tun. Ganz klar. So schnell wie möglich zurück zum Hotel. Also rannten wir wieder zurück und gingen ins Zimmer und legten uns in unsere Betten und schliefen ein. Am nächsten Tag klingelte um halb 7 früh das Telefon im Zimmer. Einer ging hin, hörte gespannt dem Anrufer und beendete das Gespräch mit dem Wort „OK“. Doch leider hatte derjenige keine Ahnung was der andere am Telefon gesagt hat. Also ein super Gespräch^^. Nachdem wir dann ausgecheckt hatten, wurden wir per Shuttle zum Flughafen gebracht und machten uns auf nach Florida. Dort angekommen, warteten wir fast 45 Minuten auf unser Gepäck. In der Zwischenzeit regelten wir alles für unseren Mietwagen und bekamen prompt einen Hummer H3 angeboten. Heute zum Spezialpreis für nur + 19Dollar. Allerdings lehnten wir dankend ab. Nachdem wir unser Gepäck hatten, das im Mietwagen verstaut hatten, leuchtete gleich mal das Licht für zu wenig Spritzwasser auf. Also fuhren wir zum nächsten McDonald und füllten dort Spritzwasser nach. Außerdem aßen wir dort gleich. Auf dem Weg dorthin, baute der Fahrer fast einen Unfall. Doch zum Glück bremste der andere Fahrer. Der Stinkefinger folgte so gleich^^. Auf unserer weiteren Fahrt fanden wir ein deutsches Lokal. Die „Bauernstube“. Dort mussten wir mal vorbei schauen. Nachdem wir dem Chef erklärt hatten, dass wir ein Hotel suchen, verschwand er in der Küche. 15 Minuten später kam er zurück und hatte uns ein Zimmer in einem guten Hotel ausgecheckt. Er führte uns zu gar hin. Danke Opa Earnie. (so will er genannt werden). Am nächsten Tag frühstückten wir dann gleich im Hotel. Dabei konnten wir ein typisches Verhalten beobachten. Eine Frau bunkerte Essen ohne Ende. Bagels, Muffins und Marmelade ohne Ende eingepackt und aufs Zimmer getragen. Das ganze wiederholte sich einige male. Nun gut, wenn man es so nötig hat. Nachdem Frühstück machten wir uns auf Richtung Seaworld und kauften vorher noch beim Aldi ein. 75 Dollar für den Eintritt bei Seaworld waren allerdings nicht gerade billig, aber man will ja was erleben. Dort besuchten wir die Killerwahlshow. Bevor die Show allerdings anfing, kam ein typisch amerikanisches Ritual. Jeder, der ein Familienmitglied in der Armee hat, soll bitte aufstehen. Der Rest sollte klatschten. So applaudierte wenige Sekunden später das ganze Stadion. Heil der Armee. Ebenso wurden die Soldaten vor Showbeginn in einem Film als Heros dargestellt. Als das endlich vorbei war, ging die Show los. Fantastisch. Schon irre, wie die Tiertrainer mit den Tieren arbeiten. Allerdings muss man auch immer den Aspekt der Tierquälerei betrachten. Denn den Tieren fehlt einfach der Platz, den sie im wirklichen Leben haben. Aber naja. Die Amis kümmern sich da net drum. Weiter gings zum Mittagessen. Ein bisschen Huhn mit Pommes für 10 Dollar. Wucher!. Anschließend ging es zu Delfinen, einer Delfinshow, Rochen, Schildkröten und Haien. Wirklich interessant. Zwischenzeitlich wurden wir Opfer eines heftigen Gewitters mit Regen, den ich in Deutschland noch nicht gesehen hab. Soviel Wasser in kurzer Zeit. Heftig. Daheim angekommen, duschte jeder uns weiter gings zur Bauernstube. Endlich wieder deutsches Essen und ein Bier. Leider konnte der Fahrer keins trinken. Dort unterhielten wir uns dann noch ein wenig mit Opa Earnie und Oma Barbara. Schließlich machten wir noch ein Erinnerungsfoto. Daheim angekommen dauerte es noch lange bis alle schliefen, denn vorher gab es noch eine Kissenschlacht und dummes Gelaber. Dies muss aber zensiert bleiben, da es weder jugendfreundlich noch allgemein freundlich war. Schließlich schliefen wir dann alle ein. Am nächsten Tag checkten wir dann aus und machten uns auf den Weg Richtung Ferienhaus. Die Fahrtdauer schätzen wir auf 2-3 Stunden, unser Navi sagte uns aber 7 Stunden. Die Enttäuschung war groß. Nachdem wir 3 Stunden gefahren sind, und plötzlich mitten im Farmland auf Sandpisten fuhren, wussten wir, dass das nicht der beste Weg sein kann und wir verabschiedeten uns vom Navi und fuhren nach der guten alten Karte. Und siehe da, wir waren 3 Stunden eher da. Das Haus war geil. 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, ein riesiges Wohnzimmer und unser eigener Pool. Geil. Wir haben uns nur kurz umgeschaut, denn dann gings weiter zum Einkaufen. Schnell noch Kontakt mit unseren Nachbarn hergestellt und schon gings zum Einkaufsladen. Spaghetti waren fürs Abendessen geplant. Nach 1,5 Stunden waren wir wieder daheim und machten uns essen. Plötzlich ein Schrei. „Ihhh da is ein Viech!“ Und tatsächlich. Da war ein Gecko auf dem Bett. Als sich einer näherte machte er einen Satz hinters Bett und verschwand. Der Schock war groß^^. Jetzt gings los die Jagd. Eine halbe Stunde lang wurde das Amphib verfolgt, bis er sich an einer offenen Stelle befand. Dann wurde er mit einer halben Dose Deo besprüht, bis er sich nicht mehr bewegen konnte. Dann wurde er ins Glas gestülpt und in die Freiheit entlassen. Nach dem Essen verbrachten wir unsere Zeit auf der Terrasse am Pool und genießten Florida. Dann gings ab ins Bett. Am nächsten Tag standen wir um 10 auf und machten uns Frühstück. Um 11 Uhr bekamen wir dann Besuch von unserer Vermieterin, die uns alles erklärte und den Strom ablas. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Pool. Anschließend ging es zum Einkaufen für das Barbecue am Abend. Am Abend gabs dann gutes Essen. Steak, Steak und nochmal Steak. Der Abend verlief bis auf das alltägliche Generve eines Mitgliedes (meist mit Sido und Carmen) ruhig. Am nächsten Tag ging es zum Strand. Eigentlich wollten wir frühs los, aber leider schliefen einige wieder länger, weshalb wir erst nachmittags dort ankamen. Also dort schnell geparkt und an den Strand gegangen. Gleich ins Wasser, denn am Strand war eine Bullenhitze. Im Wasser wurde dann auch der Spruch „: Geh mer dauchen“ geprägt, welcher sich zur Belustigung durch den ganzen Urlaub zog. Im Wasser wurden dann auch die unterschiedlichen Charaktere definiert. Es gibt den Schmied und den Kosmetiker. Gemessen wurde das an der Tatsache, wie grob man unter Wasser an den Füßen der anderen zieht. Als wir dann aus dem Wasser wieder draußen waren, ging es zum Muscheln sammeln, denn der Strand war übersät von Muscheln. Dabei wurden 2 von uns von einer etwas komischen Frau über Gott und dessen Liebe zu den Menschen aufgeklärt. War ein lustiges Gespräch J. Als wir dann die letzte halbe Stunde am Strand verbrachten, erspähte einer von uns eine schöne Frau mit weißem Bikini. Hierbei viel der Satz: „Woa die da im weißem Bikini, die kammer lass!“. Leider war sie nicht allein da, sondern mit ihrem Freund. Da unserer Parkuhr abgelaufen war und es uns eh zu warm wurde, machten wir uns auf den Heimweg. Da unser Tank aber schon fast leer war, besuchten wir erst die nächste Tankstelle. 2 waren in der Tankstelle, einer an der Zapfsäule und unser Mädel war im Auto, als plötzlich jemand zur Zapfsäule gelaufen kam und das reden anfing. Er fragte wo wir herkommen und erklärte uns, dass die USA sein Land ist. Der Kerl stank abartig nach Schweiß und Alkohol und kam einem irgendwie aggressiv vor. Zum Glück war unser Mädel im Auto. Plötzlich rief er seine vermeintliche Frau, welche ihm dann seinen Geldbeutel brachte. Daraufhin zog er seinen Ausweiß hervor und erklärte, dass wir seinen Nachnamen im Leben noch nie gehört hatten. Das war richtig, denn sein Name war „Jakuzwisck“ oder so ähnlich. Auf jeden Fall wollte er dann von uns Geld um sich ein Bier zu kaufen, bzw. dass wir ihm ein Bier kaufen. Zum Glück kamen dann die anderen 2 aus der Tankstelle und wir konnten weiter fahren. Daheim angekommen machte einer von uns sehr komische Geräusche auf dem Klo. Dauernd kamen Töne wie „Mhhhhhhh“ oder „Hmmmmm“ oder „Ohhhh“. Die anderen fragte sich was er wohl dort macht. Hörte sich an als würde er seien Gerüche identifizieren. J Als dann alle im Bett waren rappelte es im Haus. 5 Minuten später stand unser Mädel in der Tür und fragte ob wir das Geräusch auch gehört haben. Wir hatten auch das Geräusch gehört, machten uns aber keine Gedanken. Auf Wunsch unserer Susi durchsuchten wir das ganze Haus nach Tieren oder Menschen. Wir fanden aber nichts. Nachdem wir dann noch blöde Geschichten von Horrorfilmen (das Haus in Scream? War das einstöckig oder zweistöckig?) erzählten, wollte Susi nicht allein schlafen und so schlief sie bei den Jungs. Anscheinend hatten wir es mit den Geschichten übertrieben, denn sie schlief unruhig. Am nächsten Morgen fand sich wieder ein Gecko, doch der versteckte sich und durfte deshalb im Haus bleiben. Am Nachmittag gings dann zum shoppen ins Outletcenter. Dort fanden sich Marken wie Tommy Hilfiger und Calvin Klein. Gelockt durch Sonderangebote verdienten die Geschäfte an uns mehrere hundert Dollar. Nachdem Einkaufen gings noch Pizza kaufen fürs Abendessen. Daheim ließ einer von uns die Puppen tanzen und die 3 Jungs studierten die Startseite von Youporn. Unser Mädel wollte eigentlich dabei sein, machte aber gerade ein Nickerchen. Abends gabs dann die Pizza. Nach dem Essen schauten wir dann zusammen fern. Das gute ist, dass in den USA abends viele gute Spielfilme im TV laufen. Leider mit vielen Werbeunterbrechungen. Vor dem Schlafen gehen hatte wieder einer von uns seine komische Phase und hörte wieder Carmen von Sido und ran durch alle Zimmer und sprang auf den Betten herum. Leider gings auf Kosten der anderen, denn die wollten schlafen. Nachdem er seinen Anschiss bekam, war endlich Ruhe. In der Nacht fiel dann der selbstgebaute Sichtschutz im anderen Zimmer um und zerlegte die Nachttischlampe. Außerdem wollten 2 das Schnarchen der 3. Filme, doch gerade als sie filmen wollten, hörte der andere auf. Blöd. Am nächsten Tag wollten wir schon früh zum Strand, um was vom Strand zu haben, allerdings hatten wir einen in der Runde, der bis Nachmittag um 12 im Bett liegen blieb. Deshalb schafften wir es wieder erst nachmittags zum Strand. Dort angekommen war es wieder mal extrem heiß. Gleich mal die Füße aufm Sand verbrannt. Zudem war das Wasser noch total warm. Nach unserem Strandbesuch hatten wir alle einen Sonnenbrand, wobei unserer Susi der „Readhead“ unter allen war. Auf dem Heimweg kauften wir dann noch mich ein und fuhren noch beim Kino vorbei. Auf dem Weg dahin gab es noch eine kleine Auseinandersetzung ob die Milch die Fahrt im warmen Auto zum Kino aushält oder nicht. Die die zugestimmt hatten haben sich auch durchgesetzt. Beim Kino haben wir noch schnell 4 Karten für „Harry Potter und der Halbblutprinz“ gekauft. Abends haben wir dann Reis mit Fleisch und einer sehr komisch schmeckenden Soße gegessen. Zum Abschluss des Tages ging es wieder zurück ins Kino und wir genossen den Film, bei dem wir erstaunlicherweise viel verstanden. Nachdem Kino fanden wir noch ein frisch verliebtes Pärchen, bei dem wir lachen mussten, denn beide waren nicht älter als 13 Jahre. Als wir alle ins Bett gehen wollten, fand Susi wieder einen Gecko in ihrem Zimmer, worauf sie sich wieder dazu entschloss bei den Jungs zu übernachten. Am nächsten Morgen wussten wir alle nicht so recht was wir machen sollten, woraufhin 2 sich auf dem Weg zum deutschen Bäcker machten und Schwarzbrot einkauften, denn in den Supermärkten gab es nur labbriges Weißbrot. Das Brot beim Bäcker war zwar etwas teurer, aber dafür sehr gut. Der Weg dahin war etwas holprig, denn wir mussten einige Leute fragen. Ein Typ war ganz besonders lustig, denn dieser musste erstmal kräftig in die Wiese rotzen, bevor er mit uns reden konnte. Da wir Mittag immer noch nicht wussten was wir machen sollten, dachten wir über sinnlose Sachen nach. So diskutieren wir darüber was mit den Trägerraketen passiert, die übrig bleiben. Einer war der Meinung dass diese zurück auf die Erde geschossen werden und von Fischen recycelt werden. So ein dummes Gelaber^^. Aus Langeweile haben wir dann bei Youporn ein Video mit dem Titel „Wake Up Little Susi“ gefunden, worauf wir uns alle kräftig amüsierten. Nachmittags haben wir uns dann dazu entschlossen nochmal in ein Outlet Center zu gehen. Dort haben wir dann alle noch eingekauft. Einer vergas einmal seine Tasche, beim anderen Laden brauchte er 15 Minuten bis er ein richtiges Trikot fand und beim anderen Laden wurde einer von uns gefragt ob er einen Dollar für Kinder spenden will, worauf er mit einem vorwurfsvollen „No“ antwortete. Daraufhin musste der Rest lachen, selbst die Kassiererin. Auf dem Heimweg vom Outletcenter sahen wir wieder mal am Straßenrand lauter Kinder die Werbeschilder in die Lüfte schwangen. Wir machten uns Gedanken was die wohl verdienen und wie erniedrigend die Arbeit ist. Abends haben wir uns dann die Machenschaften von Schwulen und Lesben in Foren durchgelesen. Dabei viel öfters das Wort Kerze und Zahnbürste, worauf wir damit aufhörten und angefangen haben zu grillen. Dabei schwelgten wir in alten Schulerinnerungen. Abends rauchten dann wieder mal 2 von uns. Einer um cool zu sein, die/der andere zur Linderung des Heimwehs. Abends haben wir dann noch einen Film geschaut und hatten nachts wieder mal einen Zimmertausch, da der Gecko immer noch im Zimmer war. Vorm schlafen gab es noch ein paar Massagen, Susi stellte fest, dass ihr Name voll der Pornoname war und verklopfte anschließend den Jens. Am nächsten Morgen hat Susi wieder mal frühs nach Hause telefoniert. Leider hatte sie nicht solange Zeit, denn wir wollten zum Strand und gingen deshalb schon bald los. Auf dem Weg dorthin schauten wir nochmal im Outlet vorbei, denn einer wollte wieder was umtauschen. Die Verkäuferin war allerdings ganz schön genervt, tauschte aber dann doch schließlich um. Nun war kein Hindernis mehr zwischen uns und dem Strand. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir dort an und verbrannten uns erstmal die Füße, da der Sand sau heiß war. Als wir im Wasser waren hörten wir plötzlich den Schrei einer Teenagerin. „Papa schau mal, da war was! Sieht aus wie ein Hai!“ Und tatsächlich da war eine Rückenflosse. Also bewegten sich alle Richtung Sand zurück. Doch nach genauerem Hinsehen, erkannten wir dass es eine Delphinfamilie war, die auf Beutefang war. Also gingen alle wieder ins Meer hinein und versuchten sich den Tieren zu nähern. Leider waren die Delphine scheu und machten kehrt um ins offene Meer. Aber nichtsdestotrotz hatten wir Delphine in freier Wildbahn gesehen. Das blöde an der Sache war, dass wir nach 3 Stunden Strand alle einen Sonnenbrand hatten, der nicht gerade klein war. Auf dem Heimweg sind wir dann noch schnell zum Walmart gefahren, haben uns Getränke und Essen gekauft. Daheim haben wir dann zu Abend gegessen und haben Abends noch einen Film geschaut. Dann ging es ab in die Betten. Am nächsten Morgen stand neben Kleider waschen auch noch Hausputz auf dem Plan, was zum größten Teil unser Mädel übernahm. Das lag nicht an fehlender Emanzipation, sondern daran, dass unsere Susi am Abend das Türschloss kaputt machte und wir es nur reparierten, wenn sie dafür am nächsten Morgen den Hausputz übernahm. J . Also wie gesagt haben wir das Haus aufgeräumt und es uns von der Siggi abnehmen lassen. Das ging ohne Probleme von statten. Also haben wir unsere Koffer eingeladen und wollten losfahren, doch Pech gehabt. Wir hatten rechts hinten einen Platten. Also stand Reifenwechsel auf dem Plan. Ich kann euch sagen, bis man bei einem Japaner an den Wagenheber und an den Reifen kommt, vergeht fast ne Viertelstunde. Aber nach einer halben Stunde haben wir es dann geschafft. Wir waren natürlich wieder total verschwitzt, aber egal. Doch so ganz war das Problem nicht behoben, denn wir wussten nicht, wie das mit der Autovermietung geklärt werden muss. Also haben wir unseren Vertrag rausgeholt und versucht die Servicenummern zu kontaktieren. Allerdings funktionierte keine einzige von allen. Unsere Eltern, die wir in der Zwischenzeit mal angerufen hatten, wussten auch keinen Rat. Also sind wir zur nächsten Alamostation gefahren, die nur 30 Minuten entfernt war. Dort haben wir dann reibungslos einen neuen Wagen bekommen. Damit machten wir uns dann auf den Weg nach Tampa. Die hungrigen unter uns wollten unbedingt ein „All you can eat-Buffet“ haben, weshalb wir bei KFC gehalten haben. Allerdings war das Buffet im nachhinein, denn die Sachen die es gab waren sehr dürftig und komisch. In Tampa angekommen sind wir gleich in Busch Garden gegangen. Dort wurde gleich klar, dass 2 von uns lieber Achterbahn fahren wollten, die anderen die Tiere anschauen. Da die Achterbahnen allerdings fast alle am Anfang waren, warteten die Tierliebhaber fast 2 Stunden auf die anderen, bis diese ihre Achterbahnen hinter sich gebracht hatten. Danach ging es zum Tiere anschauen, leider war es aber schon ein wenig Dunkel, weshalb wir nicht alle Tiere wirklich gut erkennen konnten. Immer diese Achterbahnfahrer…tssss….Zum Abschluss machten wir noch eine Wildwasserfahrt mit, als jemand bei uns im Boot einen kleinen Frosch erspähte. Das Geschreie war groß, da es anscheinend 40-jährige Frauen gibt, die Angst vor einem Minifrosch haben. Diese Angst ging sogar soweit, dass sie ihr eigenes Kind voll wegschubste, da der Frosch den Anschein machte, auf sie zu hüpfen. Natürlich fing das Kind total das weinen an. Unterbrochen wurde das Getue durch lustige Personen am Rand der Bahn. Dort konnte man für 25 Cent die Bahnfahrer mit einem Wasserstrahl abspritzen. Wir wurden natürlich 3x komplett getroffen und waren danach alle pitsch nass. Aber naja. Danach ging es zurück zum Hotel. Am nächsten Morgen ist der Jens als erstes aufgestanden, was wirklich untypisch für ihn war. Der Grund war allerdings, dass er als einziger nachts total geschwitzt hatte und deshalb noch duschen wollte. Die Frage ist warum er so geschwitzt hat. Hmm…. Er hat mit Marcel im Bett geschlafen….. Hmmmm…. Nun gut. Nun ging es nach dem Frühstück in die Everglades. Am Anfang mussten wir 10 Dollar bezahlen und schon waren wir auf dem Highway, der quer durch den Nationalpark fuhr. Am ersten Parkplatz konnten wir eine Horde von Geiern beobachten, die die Müllcontainer nach Essen durchsuchten. Beim zweiten Parkplatz stiegen wir dann aus und gingen einen kurzen Rundweg lang. Da wir wussten, dass es viele Mücken dort gab, packten wir uns gut ein. Lange Hose, T-Shirt und Jacke drüber, bei 37 Grad!!!. Soviel haben wir in unserem ganzen Leben noch nicht geschwitzt. Nach jedem Rundweg, den wir abliefen ging erstmal ein Mückenmassaker im Auto los. Wir haben an diesem Tag über 100 Mücken getötet. Was gabs noch interessantes in den Everglades? Wir sahen eine Riesenschildkröte am Straßenrand, machten Bekanntschaft mit Riesenheuschrecken und sahen die wohl kleines „City“ der Welt. Auf der Karte heißt sie „Flamingo City“ und ist am südlichsten Rand der Everglades gelegen. Ob der Begriff „City“ allerdings richtig ist, wag ich zu bezweifeln, denn dort gibt es nur eine Bootsanlegestelle, 2 Häuser, einen Parkplatz und einen Campingplatz. Aber naja. Die Everglades waren wirklich interessant, vor allem auch deshalb, weil wir auf unsere Durchfahrt höchstens 20 Autos gesehen haben und 19 davon Einheimische waren. Jeder Mensch würde Touristen abraten im Sommer durch die Everglades zu fahren. Wir habens es trotzdem gemacht und haben dafür mit rund 30 Mückenstichen gebüßt. Aber egal. Am Nachmittag gingen wir dann noch in der größten Mall der USA shoppen. Wir brauchten für ein Drittel davon 4 Stunden. Leider war die Zeit knapp und wir konnten nicht alles sehen, aber egal. Danach haben wir eine zweite Nacht im gleichen Hotel verbracht, denn das andere war eklig, welches wir vorher ausgesucht hatten. Der Raum war verschimmelt und es stank nach Rauch. Die Umgebung war auch nicht gerade die sicherste. Also checkten wir 10 Minuten nach dem Check Inn wieder aus. Am nächsten Tag gab es wieder ein gutes Frühstück im alten Hotel. Da wir die letzen am Buffet waren, kamen wir mit einer lustigen Angestellten ins Gespräch. Nachdem wir sie darüber aufgeklärt haben, dass Russland und Deutschland nicht das gleiche sind und sie uns erklärt hat, dass der Marcel Officer, der Christoph Professor und die Susi Geburtshelferin wird, machten wir uns auf den Weg nach Key Largo. Dort haben wir dann eine Glasbodenbootstour, verbunden mit einem Schnorchelgang gemacht. Das war wirklich genial, mal ein Riff vom Meer aus zu sehen und dort schnorcheln gehen zu können. Dort trafen wir dann auch eine deutsche Familie, mit der wir uns dann noch ein wenig unterhalten haben. Danach ging es weiter nach Key West, wo wir ein glücklicherweise für relativ wenig Geld ins Marriott, ein Bonzenhotel, einchecken konnten. Am Abend haben wir dann den Sonnenuntergang an der Partymeile Key West’s angeschaut. Sehr geil. So einen traumhaften Sonnenuntergang hat man noch nicht gesehen. Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen nächtlichen Stadtbummel. Am nächsten Tag begutachteten wir noch den hoteleigenen Strand, der uns aber ein wenig schockierte. Denn dort gab es neben Wasser aus komische Stachelrochenfische und Wasserschlangen. Also gingen wir in die Stadt und besuchten das Hemingwayhaus, den südlichsten Punkt der USA und machten noch einen Abstecher zum Strand. Abends machten wir uns dann wieder auf nach Norden nach Miami. Die erste Nacht übernachteten wir direkt am Flughafen und fuhren morgens direkt nach Miami South Beach und holten dort unser Hotel. Leider hatte das Hotel keinen eigenen Parkplatz und wir suchten eine halbe Stunde lang einen Parkplatz, bei dem wir das Auto für wenig Geld 3 Tage lang stehen lassen konnten. Diesen haben wir dann auch gefunden, mussten aber dafür einen Fußmarsch von 30min zum Hotel hinnehmen. Am gleichen Tag fuhren wir mit dem Bus nach Downtown, verfuhren uns mit dem Metromover, einer Einschienenbahn und kauften Zigarren in Little Havanna ein. Am Abend haben wir dann gechillt. Am nächsten Morgen schliefen 2 lange aus und 2 gingen früh zum Strand. 2 wollten auch noch 6km joggen, als diese aber zurückkamen, nach 3 Stunden, merkten die anderen 2, dass die 2 keine 500m gejoggt sind. Allerdings haben die beiden 3 nervige Papparazzi welche irgendeinen Promi am Strand photographierten. Am Nachmittag gings dann in die Fußgängerzone von Miami. Dort kauften wir dann noch ein uns aßen bei einem Italiener, dessen Bedienung sehr freizügig angezogen war und die zweite Bedienung aussah wie Alizee. Abends gingen wir dann zum Oceandrive. Der meist fotografiertesten Straße der Welt. Dort rauchten wir dann unsere Zigarren und schauten dicke Autos an. Außerdem lernten wir noch Möchtegernbonzen von wirklichen Bonzen zu unterscheiden. War wirklich interessant was da für Leute sind. Außerdem wurden uns alle möglich Arten von Drogen auf unserem Heimweg ins Hotel angeboten, welche wir aber dankend ablehnten. Am nächsten Morgen holten 2 das Auto und 2 trugen die Koffer und Taschen in die Lobby. Dabei merkten wir, dass es ein Parkhaus direkt hinter unserem Hotel gab, indem wir auch unser Auto abstellen hätten können. Aber egal. Mittags und Nachmittags gingen wir in Miamis Shopping Mall und besuchten dort das Hardrock Cafe. Zum Essen waren wir dann bei Hooters und machten anschließend ein Foto mit den hübschen und freizügigen Bedienungen. Unser Mädel wollte allerdings nicht auf das Bild. Danach sind wir dann nach Cocoa Beach gefahren, wo wir dann nach kürzeren Problemen ein Hotel gefunden haben und dort übernachteten. Am Morgen gabs erstmal Frühstück. Leider war viel los am Buffet, weshalb man mehr oder weniger in Eile essen musste. Danach gings zum Strand. Schöner Sandstrand, aber leider ohne Palmen. So erinnerte er mehr an Sylt oder Rügen und nicht an Florida. Als Gegenleistung gab es aber 2Meter Wellen, was es sonst nirgends ins Florida gibt. So verbrachten wir 3 Stunden am Strand und holten uns einen Sonnenbrand. Unsere Susi bekam zudem noch einige Sommersprossen. Zum Essen gings dann zum chinesischen Buffet. Verdammt lecker. Die Höhepunkte waren die Königsgrabben. Die Beine mussten man mit dem Nussknacker aufmachen^^. Danach gings noch zum Einkaufen in einen Souvenirladen. Leider musste einer noch aufs Klo. Also fuhr er noch schnell zum Hotel und gings aufs Klo. Allerdings dauerte es eine halbe Stunde bis er wieder den Souvenirladen fand. Die anderen sind bis dahin schon zum Hotel zurückgelaufen. So dauerte es 45min bis sich alle wieder zusammenfanden. Im Laden kamen wir dann noch mit einer Ukrainerin ins Gespräch, die hier in den USA Deutsch studiert. Am Abend schauten wir dann noch SAW I und SAW II am Fernsehen an. SAW I lief hier schon um halb 8. Jugendschutz gibt’s hier nichtJ. Danach gings ins Bett. Nachdem wir früh etwas länger geschlafen haben, ging es mittags zum Kennedy Space Center. Dort gab es viele interessante aber auch uninteressante Sachen zu sehen. So konnte man die Mondlandung von 69 miterleben, konnte die Raketen bestaunen und konnte in ein Space Shuttle gehen. Was leider etwas blöd war, dass sich alles um die amerikanische Raumfahrtgeschichte gedreht hat und man keine Infos über zukünftige Projekte erfahren hat oder über Projekte und über die Zusammenarbeit mit anderen Raumfahrtorganisationen. Abends sind wir dann in den Pool gegangen, wo wir mit verschiedenen Leuten ins Gespräch gekommen sind. Ein älteres Ehepaar hat uns erklärt, dass es Urlaub in Florida macht und im kommenden Jahr durch Europa reisen will, der zweite hat uns erzählt, dass er aus Texas kommt und zum ersten mal in Florida ist und der dritte hat uns erzählt, dass er sein Geld bunkert, da er in 3 Monaten zum zweiten mal in den Irak muss, und dass es dort die Hölle sein muss, nicht nur von den Temperaturen her. Außerdem hat er uns gesagt, dass er von der Navy in die Army gewechselt ist, da man dort mehr respektier wird und der Umgang in der Truppe besser ist. Danach gings ins Bett. Am nächsten Morgen gings wieder mal zum Frühstück. Danach machten wir uns auf ins Outletcenter, wo wir nochmal einkauften. Daheim ging es dann ans zusammenrechnen, wie viel hab ich, wie viel muss ich verzollen, soll ich durch den roten oder grünen Durchgang? Als jeder damit fertig war gings zum chinesischen Buffet, wo wir uns nochmal so richtig satt gegessen haben. Abends schauten wir dann noch „Hulk“ und „50 erste Dates“. Danach gings ins Bett um Kraft für den letzten Tag zu tanken. Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück los zum Flughafen und zur Rückgabestation fürs Auto. Das ging alles reibungslos, bis auf den Flieger, der wieder mal Verspätung hatte. Der Flug nach Detroit verlief reibungslos. Dort hatte unser Flieger nach Deutschland wieder Verspätung. Zum Abschluss unserer USA Reise kehrten wir nochmal im Mc Donald ein. Dann gings zurück in die geliebte Heimat. Der Flug war eigentlich ganz schnell vorbei, bis auf 3 kleine Kinder die immer im Intervall geschrien haben. Somit war die Susi ein wenig grantig während dem Flug. Als wir dann unser Gepäck geholt hatten, mussten wir noch mit unserem Gewissen vereinbaren, ob wir durch den roten oder grünen Eingang beim Zoll gehen sollten. Zuerst hat einer erstmal geschaut, ob jemand am Schalter sitzt, leider waren die Wände verkleidet und man konnte nichts erkennen. Also haben wir abgewartet, bis jemand durch den roten Eingang gegangen ist, somit war der Zoll abgelenkt und wir sind schnell durch den grünen raus. Geschafft!!! Eingekauft ohne zu verzollen. Juhuu. Alles war geschafft. Schnell noch Bahntickets gekauft und in den Zug gestiegen. Schon waren wir dann auf dem Weg nach Schweinfurt, wo Jens Vater wartete und uns nach Hause fuhr. Somit war unser Urlaub leider vorbei.

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